Chronik
Das LKH Klagenfurt hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Begonnen am 14. Juli 1886 auf einem Gelände südlich der Glan entstand über viele Entwicklungsschritte hin das heutige LKH Klagenfurt. Im Zuge der weiteren medizinischen Entwicklung wurden am Landeskrankenhaus ständig Erweiterungen und Ergänzungen durchgeführt aus denen eine Pavillonanlage mit vielen einzelnen Gebäuden resultierte. Das LKH ist durch große Gangabstände, problematische Zuordnungen von Funktionsbereichen und Doppelvorhaltung von Flächen aufgrund des hohen Grades an Dezentralisation geprägt.
Ansätze zur baulichen-funktionellen Neugestaltung des LKH Klagenfurt sind in den unterschiedlichen Zeitabschnitten immer wieder entwickelt worden. Beginnend mit dem Jahr 1999 wurde die nun vorliegende gesamtheitliche Zielplanung 2002 erstellt, die aufbauend auf einer Struktur- und Leistungsfestlegung die zukünftige bauliche Entwicklung des Krankenhauses festlegt.
Die Verantwortlichen der Landeskrankenanstalt und der KABEG haben gemeinsam mit dem Institut für Funktionsanalyse in Kopenhagen mit der Zielplanung 2002 für das LKH Klagenfurt die langfristige tragfähige Gesamtkonzeption festgelegt. Dadurch eröffnen sich Chancen einer Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau, mit modernen medizinischen Strukturen und mit effizienten Ablaufprozessen, in deren Mittelpunkt der Mensch steht. Gleichzeitig werden zunächst die unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten bestehenden funktionellen Schwachstellen behoben.
Bewertung der Gebäude
Als Grundlage für die Entwicklung der zukünftigen baulichen Struktur erfolgte die Bewertung der bestehenden Gebäudesubstanz nach den Parametern Bauzustand, Medizin-Technik, Funktionsfähigkeit und Installationszustand mit einem Skalierungssystem. Wie aus der Abbildung ablesbar, besteht in vielen Bereichen (dunkelrote Gebäude) Handlungsbedarf.

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