Häufig gestellte Fragen zu LKH Klagenfurt NEU


Warum braucht Klagenfurt überhaupt ein neues Krankenhaus?


Die Anforderungen an die Medizin und an die Pflege unserer Patienten werden durch den Fortschritt der Medizin immer aufwendiger. Das bestehende Landeskrankenhaus Klagenfurt kommt diesen Anforderungen nur noch unter größten Anstrengungen nach. Die Kärntner Landesregierung hat deshalb den einstimmigen Beschluss für die Errichtung des Landeskrankenhaus Klagenfurt Neu gefasst. Damit ist die hohe medizinische Versorgungsqualität in unserem Land für die nächsten Jahrzehnte gesichert.

 

Warum braucht die Rettung eine eigene Fahrspur? Und was passiert, wenn andere Autofahrer diese Spur nutzen?


Zunächst einmal muss es manchmal sehr schnell gehen. Jede Maßnahme, die den raschen Transport von Patienten beschleunigt, werden wir unterstützen. Die Nutzung einer solchen "Rettungsspur" durch andere Verkehrsteilnehmer ist gesetzlich verboten und blockiert möglicherweise in einem Notfall die rasche Versorgung eines Menschen.

 

Wieviel ist das Gesamtbudget?


Das Gesamtbudget des Projekts LKH Neu beträgt 314 Mio Euro.

 

Warum baut man die Garage nicht oberirdisch?


Die Unterkellerung des Krankenhauses ist aus mehreren Gründen notwendig. Die unterirdischen Räumlichkeiten werden für die so genannte logistische Verteilung genutzt. Diese Unterkellerung verwenden wir gleichzeitig auch für die Errichtung der Tiefgarage.

 

Wann wird die Tiefgarage eröffnet?


Die Tiefgarage steht mit der Fertigstellung des LKH Klagenfurt Neu zur Verfügung.

 

Wie viele Stellplätze stehen auf dem Parkplatz zur Verfügung?


Es wird ein Parkraum für 700 Fahrzeuge geschaffen.

Die Tiefgarage wird rd. 450 Stellplätze aufweisen, rd. 250 werden oberirdisch westlich des CMZ errichtet werden (Summe rd. 700 Stellplätze)

 

 

Wann finden Bauarbeiten statt? Wird auch am Wochenende gearbeitet?


Die Bauarbeiten erfolgen von Montag bis Freitag von 6:00 - 19:00 Uhr. An den Wochenenden finden normalerweise keine Arbeiten statt, um zusätzliche Beeinträchtigungen der umliegenden Wohngebiete zu verhindern. Ausgenommen sind einige Samstage, wo für die Brücke West von 6:00 bis 17:00 Uhr gearbeitet wird. Der Baubeginn ist Anfang August 2003, die Verlegung der Glan ist im Mai 2004 beendet.

 

Werden jetzt mehr LKW durch die umliegenden Straßen fahren?


Ja, für die Zufahrten in der Früh und die Abfahrten gegen 17 Uhr wird es zu einem Mehraufkommen von LKW kommen. Die Aushub- und Aufschüttarbeiten untertags erfolgen aber auf dem Gelände des Krankenhauses und es kommt zu keiner wesentlichen Mehrbelastung auf den umliegenden Straßen. Lediglich für die Uferbefestigung ist die Anlieferung von 6.000 m³ Flussbausteine erforderlich.

 

Wie viel Baumasse wird bewegt?


Durch den Bau des neuen Flussbettes der Glan werden rund 106.000 Kubikmeter Aushubmaterial bewegt. Dieses Material wird aber großteils auf dem Gelände zur Errichtung eines provisorischen Parkplatzes wieder aufgeschüttet.

 

Wenn soviel Material hin und her verschoben wird, dann kommt es sicher zu einer großen Staubbelastung ?


Wir haben uns in den Planungen für die Glanverlegung sehr stark mit diesem Thema beschäftigt. Wir werden das Aushubmaterial wenn es notwendig ist befeuchten, um eine zusätzliche Staubbelastung zu vermeiden. Natürlich kann es durch starken Wind zu Staubbelastungen kommen. Wir tun aber unser bestes, die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten.

 

Wird es durch den Bau der zwei neuen Brücken in Zukunft mehr Verkehr geben?


Nein, denn die Anzahl der Patienten, der Besucher und der Mitarbeiter wird in den nächsten Jahren nicht steigen. Deshalb wird es auch nicht mehr Verkehr geben. Der Verkehr wird sich aber durch die zwei Brücken mehr verteilen.

 

Warum kommt es zu Aufschüttungen am Uferrand?


Die Aufschüttung am Uferrand ist gesetzlich vorgeschrieben, um einen ausreichenden Hochwasserschutz (HQ100) zu gewährleisten. Das ist ein Schutz gegen ein Hochwasser, das statistisch alle 100 Jahre vorkommt.

 

Was passiert mit dem alten Flussbett?


Das alte Flussbett wird bis auf den Bereich der geplanten Tiefgarage zugeschüttet. Das trifft auf eine Länge von 180m zu. In einem späteren Schritt wird in diesem Bereich die Tiefgarage errichtet.

 

War das Krankenhaus bis jetzt nicht gegen ein solches Hochwasser geschützt?


Manche Teile des Krankenhauses im westlichen Teil waren bisher noch nicht gegen ein so geanntes hundert-jähriges Hochwasser (HQ 100) geschützt.

 

Warum werden provisorische Parkplätze errichtet und wie hoch wird da aufgeschüttet?


Die Aufschüttung wird ohne den Sichtschutz ungefähr zwei Meter betragen. Die Errichtung eines provisorischen Parkplatzes ist notwendig, da durch die Bauarbeiten der gesamte Parkplatz bei der Feschnigstrasse (254 PKW) und ein Teil des Parkplatzes beim Roten Kreuz (ca 150 PKW) wegfallen.

 

Schaut man jetzt 5 Jahre lang auf eine Baugrube?


Nein. Das alte Flussbett wird bis auf den Bereich der geplanten Tiefgarage zugeschüttet. In einem späteren Schritt wird in diesem Bereich die Tiefgarage errichtet.

 

Haben wir Ihren Fragen nicht ausreichend beantwortet oder haben Sie eine weitere? Dann ersuchen wir Sie, uns Ihre Frage zu schicken, wir werden uns bemühen, sie rasch zu beantworten.

 

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