Seit dem Architektenwettbewerb sind bereits 2 Jahre vergangen, in denen viel vorangetrieben wurde. „Viele wissen gar nicht, wie weit wir eigentlich schon sind. Und das ohne jegliche Abweichung“, erklärt Projektleiter DI Manfred Freitag. Die Planungsleistungen und Behördenverfahren bildeten bisher den Schwerpunkt. Damit sind die entscheidenden Weichen bis zum ersten Spatenstich gelegt.
Das Projekt liegt nach wie vor voll im Plan. „Wir haben alle Behördeneinreichungen abgeschlossen“, so Freitag. Dazu zählen die Einreichungen für Baurecht, Sanitätsrecht, Wasserrecht, Strahlenschutzrecht, Luftfahrtsrecht und Apothekenrecht. Nun können die mündlichen Verhandlungen aufgenommen werden. „Ende September ist die Bauverhandlung und Mitte Oktober die Sanitätsrechtliche Errichtungsbewilligung.“
Parallel dazu wird an der Betriebsorganisation gearbeitet. „Derzeit befinden wir uns in der Freigabephase des Feinkonzepts“, erklärt Teil-Projektleiter Mag. Leo Auer. Das fertiggestellte Feinkonzept befindet sich in der Prüfung und geht nach endgültiger Abnahme in die Implementierungsphase.
Der Bekanntheitsgrad des Projekts steigt stetig und erregt zunehmend das Interesse über die Grenzen von Kärnten und Österreich hinaus. „Wir werden häufig zu Vorträgen eingeladen, um den Projektstand und die Ergebnisse zu präsentieren“, freut sich DI Manfred Freitag.
Die nächsten Meilensteine: ein entscheidender Termin ist die Realisierungsgenehmigung des Aufsichtsrats der KABEG, die noch heuer erfolgen soll. In der zweiten Hälfte des nächsten Jahres soll dann mit dem Bau des Ver- und Entsorgungszentrums (VEZ) begonnen werden.
Das LKH Klagenfurt NEU bisher in Zahlen:
70 Nutzergespräche wurden abgehalten 16 Lenkungsausschusssitzungen fanden statt Über 120 Nutzer aus dem Haus sind aktiv involviert Mehr als 80 Planer beteiligen sich an der Planung 7 Behördenverfahren wurden abgeschlossen 500 Ordner mit Einreichunterlagen stehen in den Archiven 24 Bauherrensitzungen und 47 Projektmanagementsitzungen wurden abgehalten.
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