Das Projekt befindet sich bei Terminen und Kosten nach wie vor absolut im Plan. Mit der Erreichung der Dachgleiche im Chirurgisch-Medizinischen Zentrum wurde ein weiterer Meilenstein errreicht. Traditionsgemäß fand am 3. Juli 2008 im Beisein von Landeshauptmann Dr. Jörg Haider, Bürgermeister Dkfm. Harald Scheucher und dem Krankenhausdirektorium die Gleichenfeier für die ausführenden Baufirmen statt.
Zweiter Bauabschnitt VEZ geht bereits im Herbst in Betrieb Auf der größten Krankenhausbaustelle Mitteleuropas arbeiten derzeit rund 700 Beschäftigte. Die Zahl wird sich bis zum Sommer auf 1.400 steigern.Der erste Bauabschnitt (Zentralwäscherei, Wertstoffsammelzentrum und Wasseraufbereitung) ging bereits im Oktober 2007 erfolgreich in Betrieb. Mit der Fertigstellung der Zentralküche, des Zentrallagers, dem Mitarbeiterspeisesaals und den Büroräumlichkeiten des Facility Managements geht im September 2008 auch der zweite Bauabschnitt des Ver- und Entsorgungszentrums in Betrieb. Die bestehende Küche wird noch bis Ende November 2008 abgerissen werden.
Moderne unterirdische Transportlogistik Mit der neuen Küche wird auch die neue moderne Transportlogistik – das Fahrerlose Transportsystem (FTS) – ihren Betrieb aufnehmen. Die unterirdischen Gänge in den bestehenden Gebäuden wurden bereits adaptiert. Mit dem automatischen FTS-System werden künftig Speisen, Wäsche, Abfall, Sterilgüter und medizinische Güter transportiert werden. Insgesamt stehen dazu 61 Fahrzeuge und 750 Rollcontainer zur Verfügung, die täglich bis zu 2500 Einzelfahrten absolvieren werden. Somit ist sichergestellt, dass sämtliche Güter effizient zu den gewünschten Stellen gelangen.
Rohbauten im Chirurgisch-Medizinischen Zentrum (CMZ) abgeschlossen Der westlichste der insgesamt 4 „Finger“ des CMZ wird bereits Mitte 2009 vollständig betriebsbereit sein. 90% aller Vergaben sind erfolgt, wobei rund 85% der Aufträge an heimische Unternehmen ergingen.
Das Chirurgisch-Medizinische Zentrum sowie der 3. Bauabschnitt des Ver- und Entsorgungszentrums (Zentrallabor, Apotheke, Sterilisation, Werkstätten) werden zum Jahreswechsel 2009/2010 fertiggestellt sein. Anschließend folgen die technischen Abnahmen und die Simulation der wesentlichen Prozesse der neuen Betriebsorganisation, sodass im April 2010 eine reibungslose Übersiedelung der Patienten erfolgen kann.
Reibungslose Übersiedelung wird bereits intensiv geplant Größte Herausforderung bei der Migration ist die Übersiedelung bei laufendem Betrieb. Die reibungslose Inbetriebnahme der Zentralwäscherei im Herbst 2007 hat bereits eindrucksvoll die perfekte Planung im Vorfeld gezeigt. An nur einem Wochenende wurden sämtliche Maschinen übersiedelt, der Betrieb musste nicht unterbrochen werden. Insgesamt wurden 30 Arbeitspakete definiert, die unter anderem die Themen Betriebs- und Öffnungszeiten, Arbeitszeitmodelle, neue Rollen oder Leistungsvereinbarungen betreffen.
Neue Betriebsorganisation im Sinne des Patienten Der Bau folgt den Vorgaben einer neuen Betriebsorganisation, die den Patient in den Mittelpunkt stellt, Wege und Wartezeiten verkürzt und die medizinischen Leistungen in Kompetenzzentren bündelt. Die neuen Abläufe werden gemeinsam mit Experten der Organisationsentwicklung, Vertreter der Nutzer aus den einzelnen Abteilungen und den 120 Führungskräften des Hauses (Primarärzte, Erste Oberärzte, Oberschwestern- und Oberpfleger und Abteilungsleiter) erarbeitet.
Nach Adaptierung der Bestandsobjekte: Projektende 2012 Ebenfalls Teil der Ziel- und Gesamtplanung ist die Adaptierung der Bestandsobjekte. Gebäude, die sich in schlechtem baulichem Zustand befinden (wie das Zentrum für Seelische Gesundheit), werden abgerissen. Parallel dazu läuft die Planung für den Umbau der Chirurgie Ost. 2012 wird sich das LKH Klagenfurt als modernes Gesundheitszentrum präsentieren, das den Patienten in den Mittelpunkt stellt.
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