Weiterer Meilenstein erreicht: zweiter Bauabschnitt fertiggestellt!

26.09.2008

Zentralküche, Mitarbeiterspeisesaal, Zentrallager und Fahrerloses Transportsystem gehen in Betrieb.


Die Arbeiten auf Österreichs größter Hochbaustelle gehen planmäßig voran. Bereits im September –nach nur eineinhalb Jahren Bauzeit – ist der zweite Bauabschnitt des Ver- und Entsorgungszentrums fertiggestellt. Somit gehen die Zentralküche, der Mitarbeiterspeisesaal, das Zentrallager und das Fahrerlose Transportsystem in Betrieb.


 
Neue Technologien in der neuen Küche
Die neue Küche ist mit modernster Technologie auf dem Sektor der Gemeinschafsverpflegung ausgestattet und ermöglicht nun auch die flächendeckende Einführung des Produktionssystems Cook and Chill“, freut sich Gastro Service-Leiter Mag. Dr. Klaus Wettl. Mit dem Verfahren „Cook and Chill“ werden die Nährwerte und Mineralstoffe in den Speisen besser erhalten und die langen Warmhaltezeiten fallen weg. Der Mitarbeiter-Speisesaal hat 250 Sitzplätze und wird auch als Veranstaltungsraum dienen.

 

Moderne Lagerwirtschaft
Auf einer Fläche von 1.400 Quadratmetern werden künftig im neuen Zentrallager allgemeine Materialwirtschaftsgüter, Verbandstoffe und Technikartikel aufbewahrt. Ebenfalls integriert ist das technische Lager. Die Warenbewirtschaftung erfolgt mit einem Barcode-System. „Das heißt, dass sämtliche Artikel elektronisch erfasst werden und der Wareneingang, der Warenausgang sowie die Inventur wesentlich besser abgewickelt werden können“, erklärt Logistik-Leiter Mag. Heinz Greier. Bis zur Inbetriebnahme des gesamten Ver- und Entsorgungszentrums wird die Lagerung einzelner Güter auf den Stationen schrittweise eingestellt. „Durch diese organisatorische Änderung wird die Doppellagerung von Waren vermieden,“ so Greier.

 

61 Transportfahrzeuge sichern Güter-Versorgung
Spektakulär geht es in den unterirdischen Gängen zu, denn das fahrerlose Transportsystem (FTS) nimmt den Betrieb auf. „Insgesamt 750 Rollcontainer werden dann vollautomatisch durch die U-Gänge fahren und Speisen, Wäsche, Abfall, Sterilgüter und medizinische Güter transportieren“, so Projektleiter DI Manfred Freitag. Herzstück des FTS ist der Rollcontainerspeicher, zwei Containerwaschanlagen und die Ladestationen, von denen aus die Fahrzeuge auf den Weg geschickt werden.

 

2010 siedeln die Patienten
„Ende November wird die alte Küche abgerissen sein. Auf der frei gewordenen Fläche wird mit dem dritten Bauabschnitt des Ver- und Entsorgungszentrums begonnen“, gibt DI Freitag einen kurzen Ausblick. Das Chirurgisch-Medizinische Zentrum sowie der 3. Bauabschnitt des Ver- und Entsorgungszentrums (Zentrallabor, Apotheke, Sterilisation, Werkstätten) werden zum Jahreswechsel 2009/2010 fertiggestellt sein. Anschließend folgen die technischen Abnahmen und die Simulation der wesentlichen Prozesse der neuen Betriebsorganisation, sodass im April 2010 eine reibungslose Übersiedelung der Patienten erfolgen kann.

 

Nach Adaptierung der Bestandsobjekte: Projektende 2012
Ebenfalls Teil der Ziel- und Gesamtplanung ist die Adaptierung der Bestandsobjekte. Gebäude, die sich in schlechtem baulichem Zustand befinden (wie die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie), werden abgerissen. Parallel dazu läuft die Planung für den Umbau der Chirurgie Ost.

 

2012 wird sich das LKH Klagenfurt als modernes Gesundheitszentrum präsentieren, das den Patienten in den Mittelpunkt stellt.








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