Projekt liegt voll im Zeitplan

07.03.2008

Forschritte auf Österreichs größter Hochbaustelle sind offensichtlich: Projekt bei Terminen, Kosten und Inhalten im Plan


Die Rohbauten lassen bereits die Konturen und Dimensionen des LKH Klagenfurt NEU erkennen. Im Chirurgisch-medizinsichen Zentrum (CMZ) sind die Rohbauarbeiten zu 60% abgeschlossen. Nach den Grundbaumaßnahmen wurde nun mit dem eigentlichen Hochbau begonnen. Im westlichen Bettentrakt sind die Ausbaugewerke im Gang, wobei derzeit die Fassaden- und Installationsarbeiten gemacht werden.

 

Moderne Transportlogistik

Zukünftig wird ein modernes Fahrerloses Transportsystem (FTS) den reibungslosen Transport von Speisen, Wäsche und anderen Gütern ermöglichen. Die unterirdischen Gänge, die mit dem U-Gang-System des Neubaus verbunden werden, wurden bereits für das Transportsystem adaptiert. Das Fahrerlose Transportsystem wird im September 2008 in Betrieb genommen.

 

Ebenfalls im September wird der zweite Bauabschnitt des Ver- und Entsorgungszentrums fertiggestellt sein. Dann werden die neue Küche, der Speisesaal und das Zentrallager ihren Betrieb aufnehmen.

 

„Insgesamt haben wir rund 85% der Bauleistungen vergeben. Die restlichen 15% umfassen den Bereich der Medizintechnik“, berichtet Projektleiter DI Manfred Freitag. Anfang 2010 wird nach der Übersiedelung das Chirurgisch-Medizinische Zentrum in Betrieb gehen. „Ein Expertenteam befasst sich bereits intensiv mit dem Thema Migration - eine Herausforderung, denn die Übersiedelung wird bei laufendem Betrieb durchgeführt“, so Freitag.

 

Mit dem LKH Klagenfurt NEU entsteht eines der modernsten Gesundheitszentren Europas. Neben dem Neubau wird auch eine neue Betriebsorganisation eingeführt. Die medizinischen Behandlungszentren werden auf kleinere Flächen konzentriert und die Arbeits- und Kommunikationsabläufe entscheidend verbessert. Klare Vorgabe dabei: der Patient steht im Mittelpunkt, die Medizin kommt zum Patienten!








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